Aphaenogaster splendida

Emery, C., 1908, Beiträge zur Monographie der Formiciden des paläarktischen Faunengebietes. (Hym.) (Fortsetzung.). 3. Die mit Aphaenogaster verwandte Gattungen-gruppe., Deutsche Entomologische Zeitschrift 1908, pp. 305-338: 325-326

publication ID

3843

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/F92E4B12-C5E1-ACF8-E6DB-32C975FC925B

treatment provided by

Christiana

scientific name

Aphaenogaster splendida
status

 

A. splendida Rog  HNS  .

(Fig. 14.) Berlin, ent. Zeits. v. 3. p. 257. 1859.

[[worker]]. Hell rötlichgelb oder bräunlichgelb, eine braune Querbinde auf dem Basalsegment der Gaster. Schlanker gebaut als die weiter folgenden Arten, dadurch an die testaceo-pilosa  HNS  - Gruppe erinnernd. Kopf glanzlos, dicht punktiert, mit weitläufig gestellten, ungleiehmäßigen mehr oder minder zu Netzmaschen verbundenen Längsrunzeln, nur um die Antennalgrube und ganz hinten glänzend. Pronotum und Vorderteil des Mesonotum glänzend, letzterer aber fein punktiert; Rest des Thorax matt, runzelig punktiert, Epinotum oben z. T. querrunzelig; Stielchen teilweise matt punktiert; Gaster stark glänzend. Behaarung etwas dicker und borstiger als bei A. subterranea  HNS  ; Scapus uud Tibien nur mit anliegender Pubescenz. Kopf länglich, mit parallelen Seiten und stark abgerundeten Hinterecken; Clipeus vorn seicht ausgerandet, mit feinem Mittelkiel und einigen Längsrunzeln; Mandibel gestreift, mit langem, 8-10 zähnigem Kaurand. Antenne schlank, Scapus den Hinterhauptrand um gut 1/3 seiner Länge überragend, nicht längsgerunzelt; die meisten Glieder des Funiculus mehr als doppelt so lang wie dick, die Clava sehr wenig verdickt. Thorax schlank, das Scutum vom hinteren Abschnitt des Mesonotum durch eine Furche abgesetzt, vorn abgerundet - buckelartig über das Pronotum vorragend; Epinotum im Profil wie bei subterranea  HNS  über die Mesoepinotalsutur sich treppenstufenartig erhebend, die Dornen kurz, aufgerichtet und auf der Basalfläche leistenartig nach vorn verlängert. Petiolus lang gestielt, mit hohem Knoten; Postpetiolata etwa so lang wie breit. - L. 4-6 mm.

[[queen]]. Färbung ungefähr wie die [[worker]], die Querbinde am Basalsegment der Gaster auffallender, aber nicht immer sehr dunkel. Kopf länglicher als bei den folgenden Arten, hinten nicht so abgerundet wie bei A. ovaticeps  HNS  , matt, dichter und gröber skulpturiert als bei der [[worker]]; Scapus den Hinterhauptrand um etwa 1/5 seiner Länge überragend. Thorax breiter als der Kopf, matt; Mesonotum und Scutellum oben fein und dicht längsgerunzelt. Gaster stark glänzend. - L. 7,5-8,5 mm; Vorderflügel 7-8 mm; glashell mit blassem Geäder und braunem Pterostigma.

[[male]]. Bräunlich gelb, Gaster dunkler, Kopf braun. Kopf und vorderer Abschnitt des Thorax glänzend, seicht punktiert und stellenweise fein gerunzelt; hintere Teile des Thorax matt; Hinterleib glänzend. Charakteristisch ist die Gestalt des hinten breiten, trapezförmigen Kopfes, mit sehr kleinen Mandibeln und des vorn buckeligen Thorax, dessen Metaepinotum vorn stielartig verengert, hinten wie kissenartig aufgetrieben erscheint, sowie der sehr kleine Knoten am langgestielten Petiolus; für diese Formverhältnisse verweise ich auf die Abbildungen. - L. 4,5 bis 5 mm.

Süd-Europa, Syrien, Tunesien und Algerien; in Spanien bis jetzt nicht gefunden. Nistet meist an Häusern und in alten Mauern, kommt gewöhnlich in der Dämmerung' heraus, oft sehr weit vom Nest herumlaufend. Diese Beschreibung bezieht sich auf die typische Form der Art: A. splendida splendida  HNS  ; als besondere Unterart beschreibt Forel: