Aphaenogaster testaceo-pilosa subsp. testaceo-pilosa

Emery, C., 1908, Beiträge zur Monographie der Formiciden des paläarktischen Faunengebietes. (Hym.) (Fortsetzung.). 3. Die mit Aphaenogaster verwandte Gattungen-gruppe., Deutsche Entomologische Zeitschrift 1908, pp. 305-338: 316-318

publication ID

3843

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/7D05E266-870A-86A5-1148-3A2381A3B43D

treatment provided by

Christiana

scientific name

Aphaenogaster testaceo-pilosa subsp. testaceo-pilosa
status

 

A. testaceo-pilosa testaceo-pilosa Luc  HNS  . (Fig. 6, 7.)

1. c.

[[worker]]. Größere Formen mit gestrecktem Thorax und mehr oder minder schief außteigenden, an der Basis wenig verdickten Dornen des Epinotum und massivem Petiolusknoten. Der Kopf ist oval, bei gleicher Größe schmäler als bei semipolita  HNS  , breiter als bei iberica  HNS  ; Skulptur stark, der ganze Kopf, der ThoTax und die Stielchenknoten durchaus matt und sehr dicht punktiert; am Kopf sind Längsrunzeln nur sehr schwach ausgeprägt. Die ganze Dorsalplatte des Basalsegmentes der Gaster matt, gestrichelt und mit grauem Seidenschimmer; die Strichelung ist auf der Basis und Mitte des Segmentes längsgerichtet, seitlich quer umbiegend, daher moiriert; auch der Hinterrand der folgenden Hinterleibssegmente ist gestrichelt und seidenschimmernd. Farbe schwarz, Mandibel, Funiculus und Tarsen braun. Die abstehenden Haare sind weißlich, dick und steif. - L. 5-7 mm.

[[queen]]. Skulptur und Behaarung rauher als bei der [[worker]]; Kopf oval, vorn bis zu den Ocellen dicht, unregelmäßig längsgerunzelt, hinter den Ocellen nur undeutlich runzelig, durchaus matt. Thorax oben rauh gerunzelt und matt; Epinotumdornen länger als bei der [[worker]], etwa so lang wie der stielartige Teil des Petiolus. Stielchenknoten quergestreift, der Knoten des Petiolus viel höher und mehr schuppenartig als bei der [[worker]]. - L. 9 mm.

[[ male]]. Kopf, Thorax, das Epinotum ausgenommen, und Oberseite der Stielchenknoten dicht punktiert und glanzlos, nicht gerunzelt; Epinotum größtenteils glänzend; Gaster fein punktiert aber stark glänzend. Kopf oval, mit mäßig großen Augen; Mandibel lang, mit vielen kleinen Zähnen; Epinotum mit stumpfen Beulen, oben mit langen abstehenden Haaren, Petiolus ohne abgesetzten Knoten, im Profil oben scharf winklig. - In einem [[male]] aus Sardinien (von mir im Nest gefangen) und einem aus Spanien ist der Kopf länglich, der Petiolus dick, die Schenkel in der Mitte deutlich verdickt. Flügel farblos mit hellem Geäder und braunem Pterostigma. - L. 5,5 mm.

Südfrankreich, Iberische Halbinsel, Sardinien, Algerien, Azoren (Graciosa), Canarien (Fuerteventura).

Die Angabe R u z s k y s (Formicar. Imp. Ross.), daß diese Form im Kaukasus vorkommt, ist aus geographischen Gründen zu bezweifeln.

Zwischen den [[worker]] jener verschiedenen Länder kann ich keinen konstanten Unterschied finden; dagegen weichen [[male]] aus Algerien, die vielleicht zu den [[worker]] gehören, durch kürzeren Kopf, viel gestreckteres Stielchen, verschieden geformtes Epinotum und schlankere Beine, deren Schenkel in der Mitte nicht oder kaum verdickt sind; auch ist die Gaster sehr wenig glänzend. - Sollte sich herausstellen, daß diese [[male]] tatsächlich zu den algierischen [[worker]] der typischen A. testaceo-pilosa  HNS  gehören, so dürfte die europäische Form davon als var. senilis Mayr  HNS  unterschieden werden.