Aphaenogaster sagei

Emery, C., 1908, Beiträge zur Monographie der Formiciden des paläarktischen Faunengebietes. (Hym.) (Fortsetzung.). 3. Die mit Aphaenogaster verwandte Gattungen-gruppe., Deutsche Entomologische Zeitschrift 1908, pp. 305-338: 336-337

publication ID

3843

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/70ADA37E-CF2A-A140-262E-1A47F3ECBD8E

treatment provided by

Christiana

scientific name

Aphaenogaster sagei
status

 

A. sagei  HNS  For.

Rev. Suisse ZooL v. 10. p. 221. 1902.

[[worker]] (nach Forel). Schwarz, Spitzen der Tarsen bräunlich. Kopf und Thorax stark, grob, aber etwas unregelmäßig (der Rücken des Thorax schwächer) längsgestreift, die abschüssige Fläche des Epinotum ausgenommen; unter den Streifen befinden sich weitläufige Punkte: Rest glatt und glänzend. Borsten kurz und stumpf, weißlich gelb, am ganzen Körper zerstreut, an den Tibien und am Scapus ziemlich anliegend; Pubescenz ziemlich, unbedeutend. Kopf viereckig mit deutlichem, schwach konvexem Hinterrand und abgerundeten Hinterecken. Mandibel stark gestreift, mit 3 Zähnen im vorderen Teil des Kaurandes und 4-5 Zähnchen dahinter; Clipeus mit kleiner Ausrandung des Vorderrandes. Der Scapus überragt den Hinterkopf um 1/5 bis 1/6 seiner Länge; Funiculusglieder 5-6 kaum länger als dick. Das Promesonotum bildet eine einfache Wölbung mit deutlicher Sutur; Mesoepinotal-Einkerbung stark; Basalfläche des Epinotum gewölbt von vorn nach hinten; abschüssige Fläche kürzer als die Hälfte der Basalfläche; Dornen spitz, ziemlich nach aufwärts gerichtet, divergierend, gleich lang als ihr Zwischenraum. Petiolus lang gestielt, ungefähr kegelförmig nach oben gerundet, ein wenig länger als breit. Postpetiolus kaum länger als breit. - L. 5 - 5,8 mm.

[[ queen]] (nach Forel). Gestreift wie die [[worker]], auch das Mesonotum. Dornen wie die [[worker]] Flügel sehr lang, blaß bräunlich. Geäder braun; eine einzige geschlossene Cubilatzelle. - L. 6 mm.

[[male]] (nach Forel). Mandibel 4-5 zähnig. Kopf viel langer als breit. Scapus so lang wie die 4 ersten Funiculusglieder. Scutellum sehr vorragend; die basale Fläche des Epinotum trägt hinter seiner Mitte einen tiefen Quereindruck und noch weiter hinten 2 kräftige stumpfe Zähne. Stielchen sehr niedrig und flach; Petiolus kaum verschieden von seinem Stiel. Eine Cubital-zelle. - L. 5,3 mm.

Lahul an der Thibet-Grenze.