Camponotus tenuiscapus , Roger, J., 1863

Roger, J., 1863, Die neu aufgeführten Gattungen und Arten meines Formiciden-Verzeichnisses, nebst Ergänzung einiger früher gegeben Beschreibungen., Berliner Entomologische Zeitschrift 7, pp. 131-214: 143

publication ID

4101

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persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/69CB8291-3624-A39E-CD4D-9FB072961198

treatment provided by

Christiana

scientific name

Camponotus tenuiscapus
status

nov. sp.

16. Camponotus tenuiscapus  HNS  nov. sp.

[[ worker ]] 10 — 12 Millim. lang, C. pennsylvanicus  HNS  sehr aehnlich, aber durch den an der Basis sehr zusammengedrueckten kurzen Fuehler. schaft und andere Skulptur des Kopfs und der Mandibeln verschieden.

Schwarz, maessig glaenzend, Fuehlergeissel und Tarsen immer, oefters aber auch die ganzen Fuehler und Schienen braunroth. Der Koerper ist reichlich mit langen, gelben, abstehenden Haaren besetzt, Fuehler und Schienen ohne solche. Die anliegende Behaarung ist ebenfalls reichlich, besonders am Thorax und Abdomen, welchem sie (von oben besehen) ein gelbschimmerndes Aussehen verleiht.

Der Kopf ist lang viereckig, laenger als bei pennsylvanicus  HNS  , vorn maessig verengt, hinten stark ausgerandet. Der Clipeus ist vorn abgestutzt, deutlich gekielt (bei pennsylv. und pubescens  HNS  fehlt der Kiel). Der Fuehlerschaft ist an seinem untern Drittel auffallend platt gedrueckt, duenn und reicht nur bis zum Hinterrand des Kopfs. Die Mandibeln haben 5 Zaehne, sind an der Basis sehr fein gerunzelt, sonst glatt, glaenzend, mit einzelnen feinen Punkten; bei ganz grossen [[ worker ]] ist die Runzelung deutlicher, ober auch sehr flach, und die Punkte sind nur vorn tief, sonst ganz seicht. Der Kopf ist vorn sammt dem Clipeus seicht und etwas weitlaeufig, im Uebrigen dichter und staerker fingerhutartig punktirt mit zahlreichen groesseren Haerchen tragenden Punkten, die aber am Clipeus fast fehlen; der Hinter- und Seitenrand des Kopfs und die Hinterecken haben zahlreiche, sehr grobe, tiefe, oft laug gezogene Punkte, weiche diese Art leicht kenntlich machen.

Der Thorax ist bogenfoermig, dicht fein gerunzelt, bei reinen Stuecken durch die Behaarung gelblich schimmernd. Schuppe glatt, oben nicht ausgerandet, Hinterleib mit gelbgerandigen Segmenten, sehr dicht und sehr fein quer gerunzelt; bei starker Vergroesserung sieht man ausser zerstreuten, staerkeren, haartragenden Punkten eine Menge kleiner eingestochener Punkte, aus denen die feinen, anliegenden Haerchen entspringen.

La Plata-Staaten. Montevideo.