Aphaenogaster smythiesi subsp. kurdica

Emery, C., 1908, Beiträge zur Monographie der Formiciden des paläarktischen Faunengebietes. (Hym.) (Fortsetzung.). 3. Die mit Aphaenogaster verwandte Gattungen-gruppe., Deutsche Entomologische Zeitschrift 1908, pp. 305-338: 332

publication ID

3843

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/4BF5462A-3299-213B-BF2B-4F561BE4D579

treatment provided by

Christiana

scientific name

Aphaenogaster smythiesi subsp. kurdica
status

 

A. smythiesi kurdica Ruzsky  HNS  .

(Fig. 20.) Formicar. Imp. Boss. p. 717. 1905.

[[worker]] Habitus, Farbe, Skulptur, Behaarung ähnlich der A. subterranea  HNS  , mit folgenden Unterschieden: Kopf hinten in gröfserer Ausdehnung glänzend; in der Gegend medial vom Auge ist die Grundskulptur in den weitläufigeren Maschen des Runzelnetzes verwischt, das Tegument deswegen mäfsig glänzend; Pronotum seicht quergerunzelt, glänzend, der Rest des Thorax ziemlich matt; Stielehen-knoten punktiert, matt. Antenne länger, etwa wie bei crocea  HNS  , wie bei dieser Art überragt der Scapus den Hinterhauptrand sehr bedeutend. Besonders charakteristisch für die Art ist das auf dem Profil winkelig vorspringende Mesonotum; der Vorsprung ist bedingt durch eine starke, scharfe, gerade Querleiste, welche von vorn betrachtet beiderseits stumpfwinkelig endet, dazwischen seicht ausgerandet ist. - L. 4,5-5 mm.

Kaukasus: Gouv. Elisabethpol. - Die Beschreibung ist nach Originalexemplaren entworfen. Ruzsky betrachtet diese Form als Varietät von A. subterranea  HNS  . Sie unterscheidet sich vom Typus der A. smythiesi  HNS  hauptsächlich durch seichtere und weitläufiger gestellte Runzeln am Kopf, welcher überdies hinten in gröfserer Ausdehnung geglättet ist.

Das [[queen]] der indischen Stammform hat längere Antennen als subterranea  HNS  , ist derselben sonst ähnlich. - Das [[male]] weicht von jener Art durch den glatten, glänzenden, länglicheren, hinten abgerundeten Kopf und den minder steilen Basalschnitt des Metaepinotum ab.