Myrmica scabrinodis

Förster, A., 1850, Hymenopterologische Studien. 1. Formicariae., Aachen: Unknown Publisher, pp. -1--1: 67-69

publication ID

8138

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/445AB6C9-1734-7E2D-A0E1-DEA164F2158D

treatment provided by

Christiana

scientific name

Myrmica scabrinodis
status

 

37. Myrm. scabrinodis  HNS  .

Nyl. Adn. p. 930, 3. - Myrm. caespitum Zett.  HNS  Ins. Lapp. 450, 1. [[male]].

Operaria: Testaceo-ferruginea, sparse flavido-pilosula, capite supra abdominisque dorso medio fuscescentibus; antennis 12-articulatis, scapo ad basin subgenicalatim flexo; lamina frontali infra margine utrinque aurito-dilatato; capite, thorace noctisque segmenti primi longitudinaliter striatim profunde rugosis; spinis metanoti longis. Long. 1 1/2- 1 1/3 lin.

Femina: Testaceo-ferruginea, sparse flavido-pilosula, capite cum thorace supra, mesopleuris, mesosterno et abdominis dorso medio fuscescentibus; antennis 12-articulatis, scapo ad basin geniculate flexo; capite, thorace nodisque segmenti primi longitudinaliter striatim profunde rugosis ; spinis metanoti longiusculis; alis cinereo-pallescentibus apice hyalinis, area radiali aperta, cubitali prima nervo recurrente. Lg. 2 1/2 lin.

Mas: Nigro-fuscus, nitidus, sparse tenuiter flavido-pilosulus, mandibularnm apicibus et tarsis testaceo-pallescentibus; antennis 13-articulatis, fusco-rufescentibus, scapo longitudine quinte partis totius antennte; mesonoto postice, scutello basique metanoti longitudinaliter striatim rugulosis; metanoto inermi, tuberculis tantum obsoletis utrinque; alis ut in femina; pedibus pilis sat longis rigidiusculis preditis; nedis segmenti primi ltevibus. Long.. 2-2 1/4 lin.

Der Arbeiter dieser Art unterscheidet sich leicht von den beiden vorhergehenden Arten dadurch, daß der Schaft an der Basis nicht bloß gebogen, sondern winklig gebrochen ist. Die Mandibeln sind stark längsrunzlig und grob punktirt, der Clypeus mit groben aber nicht eng zusammengedrängten Längsrunzeln, an der Spitze nebst dem Stirnfeld glatt und glänzend. Die Fühler 12-gliedrig, der Schaft an der Basis fast winklig gebrochen, und wenn derselbe zurück- geschlagen, so daß die Spitze sich auf dem Hinterhaupt anlegt, dann sieht man an der Basis drei scharfe Ränder, wovon der äußere nach unten in eine kleine Spitze ausläuft, der mittlere aber als scharfe und sehneidende Kante eine äußere und eine innere. Fläche deutlich trennt, die sich erst in der Mitte des Schaftes.wieder vereinigen. Die Geißel zeigt dieselbe Bildung wie bei den vorhergehenden Arien. Die Stirne ist bis zum Scheitel mit Längsrunzeln bedeckt, aber hinter den Fühlergruben und den Netzaugen zeigt sich die Sculptur mehr netzaderig-runzlig. Die Stirnlappen erweitern sich nach abwärts beträchtlich und zeigen fast bhrförmig erweiterte Ränder..Der ganze Mittelleib oben, mit Ausnahme der abschüssigen Stelle, dann die Brustseiten sehr grob und etwas unregelmäßig längsrunzhg; die Domen des Metanotum's lang und spitz, zwischen denselben bemerkt man einige starke Querrunzeln. Die Knoten des ersten Segments stark runzlig, die Furchen an den Seiten noch deutlicher und tiefer als bei ruginodis Nyl  HNS  . Das 2te Segment auf der Mitte dunkelbraun. Der ganze Körper mit gelblichen Borstenhaaren bedeckt.

Obgleich die eigentümlich gebildete Stirnlamelle und die Biegung des Schaftes an der Basis diese Nylandersche Art nicht verkennen lassen, so weicht doch unsere Darstellung des Schaftes zu sehr von der Nylander's ab, um nicht.hier darauf aufmerksam mächen zu müssen. Man vergleiche in dieser Beziehnng seine Worte*) mit unserer Ansicht.

Das Weibchen ist auf Kopf und Hinterleib noch dunkler gefärbt als der Arbeiter, dazu kommt noch, daß das Pronotum am Hinterrande und das Mesohotum an 3 Stellen dunkel gefärbt ist, nämlich am Vorderrände, in der Mitte und an der Seite etwas über der Wurzel der Vorderflügel; die Färbung des letzteren stellt sich in Form von drei länglichen Flecken dar, welche mitunter mehr oder weniger zusammenfließen. Die Bildung des Kopfes mit Einschluß der Fühler ganz wie bei dem Arbeiter. Der Mittelleib ist jedoch mit Einschluß des Schildchens und der Basis des Metanotum's mit scharfen, groben und graden Längsrunzeln. bedeckt, während die Vorderbrustseiten grob und etwas verworren längsrunzlig sind, die Mittelbrustseiten dagegen verhält- nißmäßig sehr fein, die Hinterbrustseiten aber fast eben so grobrunzlig sich zeigen wie der Mittelbrustrücken. Die abschüssige Stelle ganz glatt, die Dornen des Metanotum's sehr stark aber nicht sehr lang. Die Flügel wasserhell, von der Basis bis zu dem Randmal bräunlich, die Adern an der Basis bräunlich, weiterhin gelblich, das Randmal lichtbraun. Adern und Zellen genau wie bei den beiden vorhergehenden Arten gebildet. Die Knoten des lsten Segments noch schärfer längsrunzlig als bei dem Arbeiter.

Das Männchen dieser Art unterscheidet sich sehr leicht von denen der beiden vorhergehenden durch die auffallend lange, abstehende, rauhe Behaarung, noch mehr aber durch den sehr kurzen Schaft, denn dieser hat kaum 1/5 von der Länge des ganzen Fühlers, oder höchstens die Lange der drei folgenden Glieder des Fühlers. Der Kopf ist feinrunzlig, die Mandibeln schmal, braun, an der Spitze roth, 4-6 zähnig. Die Fühler braun, die 5gliedrige Keule röth- lich, die übrigen Geißelglieder mit abstehenden, langen Wirtelhaaren. Das Mesonotum 31appig, hinter dem Vereinigungspunkt der beiden Nähte, dann an dem hinteren Theile der Seitenlappen, nebst dem Schildchen und der Basis des Metanotum's fein längsstreifig-runzlig. Die abschüssige Stelle mehr oder weniger, aber sehr fein und nicht sehr deutlich gerunzelt, die Tuberkeln zu beiden Seiten schärfer als bei den beiden vorhergehenden Arten. Die Beine braun, die Gelenke und die Tarsen gelblich, an den letztern ist aber das lste Glied bräunlich. Die Flügel genau wie bei dem Weibchen. Die Knoten des lsten Segments glatt, der vordere indeß in den Seiten und an der hinteren Fläche sehr schwach und nicht besonders deutlich runzlig. Die weiß-gelb- lichen, ganz abstehenden., langen Borstenhaare treten besonders stark an den Beinen hervor.

Diese Art ist nicht selten, sie scheint vorzugsweise in Nadelholzwaldungen vorzukommen, wo man ihre Kolonien unter Steinen, in Baumstrünken oder unter Moos an der Wurzel der Bäume antrifft.

Kingdom

Animalia

Phylum

Arthropoda

Class

Insecta

Order

Hymenoptera

Family

Formicidae

Genus

Myrmica