Aphaenogaster ovaticeps

Emery, C., 1908, Beiträge zur Monographie der Formiciden des paläarktischen Faunengebietes. (Hym.) (Fortsetzung.). 3. Die mit Aphaenogaster verwandte Gattungen-gruppe., Deutsche Entomologische Zeitschrift 1908, pp. 305-338: 324

publication ID

3843

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/3AE216D7-1A9B-B0DA-14BF-D473B86ED180

treatment provided by

Christiana

scientific name

Aphaenogaster ovaticeps
status

 

A. ovaticeps Emery  HNS  .

(Fig. 13.) Öfvers. Finska vet. Soc. v. 20. p. 13. 1898.

[[worker]]. Schmutzig braugelb, Gliedmaßen heller. Schlank und langbeinig, dadurch der A. splendida  HNS  ähnlich, aber die Seiten des Kopfes sind stärker und gleichmäßiger gekrümmt, wodurch der Kopf einen regelmäßig ovalen Umriß bekommt; der Gelenkrand des Hinterhauptes ist scharf und schmal erhaben. Der ganze Kopf samt dem Clipeus ist fein runzelig punktiert und matt, die Wangen netzartig längsgerunzelt. Antenne noch schlanker als bei splendida  HNS  ; Thorax ähnlich wie in dieser Art, die Dornen etwas länger; Hinterleibstielchen ausserordentlich schmal, der Postpetiolus wenig breiter als der Petiolusknoten. Behaarung wie bei splendida  HNS  , dicker und borstiger als bei subterranea  HNS  . - L. 5 mm.

[[queen]]. Hell strot, Gliedmaßen rotgelb, Gaster braun; Kopf und Thorax glanzlos, deren Skulptur ungefähr wie bei A. splendida  HNS  . Von dieser Art, sowie von den mit A. gibbosa  HNS  und subterranea  HNS  verwandten Formen unterscheidet es sich durch den länglichen, hinten abgerundeten Kopf. Behaarung wie splendida  HNS  . Flügel hell mit braunem Geäder. - L. 7-7,5 mm.

[[male]]. Färbung wie das [[queen]; Kopf matt, dicht und fein punktiert, seine Form etwa wie bei subterranea  HNS  , aber vorn deutlich breiter. Antenne schlanker. Mandibel 6-7 zähnig. Thorax gestreckter als bei subterranea  HNS  , das Epinotum viel seichter abfallend und das Scutellum höher. - L. 4-4,5 mm.

Diese Art scheint selten zu sein und wurde nach einzeln gefangenen Exemplaren beschrieben: [[worker]] und [[male]] von Genua, [[queen]] und[[male]] aus Albanien. Die Flügel der albanesischen sind gelblich, die des [[male]] von Genua farblos. Die ligarische Form muß als Typus gelten. - Die Art ist mit der nord - amerikanischen A. fulva Rog  HNS  . nahe verwandt.