Tetrogmus

Roger, J., 1857, Einiges Ueber Ameisen., Berliner Entomologische Zeitschrift 1, pp. 10-20: 10-12

publication ID

4093

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/3254484E-8EE5-E6F8-F45A-323E26D205FB

treatment provided by

Christiana

scientific name

Tetrogmus
status

n. g.

Tetrogmus  HNS  n. g.

Arbeiter:

D er Kopf ist laenger als breit, breiter als der Thorax, von der Breite des Hinterleibs. Von der Fuehlerwurzel an erstreckt sich jederseits auf der Stirne bis gegen den Hinterrand des Kopfs eine Furche, deren aeusserer Rand abgeflacht, der innere aber scharf ist; in dieser Furche liegen die Fuehler. Hinter den Netzaugen auf Hinter- oder Unterseite des Kopfs ist ein zweiter schwaecherer furchenartiger Eindruck.

Die Oberkiefer sind breit, meist sechszaehnig.

Die Kiefertaster sind dreigliedrig.

Die Lippentaster sind zweigliedrig.

Die Oberlippe ist in der Mitte ausgeschnitten.

Der Clypeus ist gewoelbt, in der Mitte fein, aber scharf gekielt.

Die Fuehler sind zwoelfgliedrig. Das erste Geisselglied ist gross, die sieben folgenden sind viel kleiner, die letzten drei sind vergroessert und bilden eine laengliche Keule, das Endglied ist laenger als die beiden vorhergehenden zusammen. Der Schaft der Fuehler re ¡ cht nicht bis zum Hinterrand des Kopfs.

Das Stirnfeld ist undeutlich, der feine Kiel des Clypeus geht in dasselbe ueber.

Punk taugen fehlen.

Die Netzaugen sind ziemlich klein.

Der Thorax ist gerunzelt, vorn am breitesten, verschmaelert sich gegen die Mitte, von welcher an er allmaelig wieder etwas breiter wird.

Das Metanotum ist rinnenartig ausgehoehlt, und hat scharf erhabene Raender. In seiner Mitte, wo unter einem scharfen Winkel die abschuessige Stelle ihren Anfang nimmt, sitzen zwei kurze, etwas nach aufwaerts gerichtete Dornen; zwei aehnliche finden; sich am untern Ende der abschuessigen Stelle zur Seite der Einlenkungsstelle des Stielchens.

Das erste Glied des Stielchens ist vorne stielfoermig, hinten knotenfoermig; das zweite Glied ist knotenfoermig. Der Knoten ist niedriger und sichtlich breiter als der des ersten Glieds.

Der Hinterleib ist rundlich mit Reihen von Borsten; das erste Hinterleibssegment ist das groesste und bedeckt fast das ganze Hintertheil.

Die Schienen sind anliegend behaart, ohne abstehende. Borstenhaare.

Weibchen:

Der Kopf ist wie der des Arbeiters.

Drei Punktaugen stehen auf den Scheitel.

Die Netzaugen sind etwas groesser als die des Arbeiters.

Die Fuehlerfurche ist wie beim Arbeiter gebildet; aber gewoehnlich viel schwaecher.

Der furchenartige Eindruck auf der Unterseite des Kopfs fehlt entweder ganz, oder ist viel schwaecher.

Die Fuehler sind wie die des [[ worker ]]. Der Schaft, horizontal gelegt, ist -mehr als noch mal so lang als der Raum von der Fuehlereinlenkung bis zum Seitenrande des Kopfs.

Der Thorax ist oben platt gedrueckt, vom vordern Rande bis zu den Ansaetzen der Hinterfluegel fast quadratisch, und wird erst dann etwas schmaeler.

Die abschuessige Stelle hat ebenfalls am obern und untern Ende je zwei Dornen.

Stielchen wie beim [[ worker ]].

Der Hinterleib ist oval oder rundlich, das erste Segment bedeckt mehr als drei Viertheile des ganzen Abdomens.

Ich besitze bis jetzt nur ungefluegelte [[ queen ]].

Maennchen: (ausser in dem nachher zu beschreibenden Zwitter) ist bis jetzt nicht aufgefunden.