Aphaenogaster testaceo-pilosa subsp. semipolita

Emery, C., 1908, Beiträge zur Monographie der Formiciden des paläarktischen Faunengebietes. (Hym.) (Fortsetzung.). 3. Die mit Aphaenogaster verwandte Gattungen-gruppe., Deutsche Entomologische Zeitschrift 1908, pp. 305-338: 319

publication ID

3843

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/14BE34A1-FB20-33A4-AF0C-6C1553857622

treatment provided by

Christiana

scientific name

Aphaenogaster testaceo-pilosa subsp. semipolita
status

 

A. testaceo-pilosa semipolita  HNS  Nyl.

Ann. sc. nat. zool. (4). v. 5. p. 86. 1856.

[[worker]]. Durchschnittlich kleiner als die vorigen Formen und schwächer skulpturiert; die Kopfseiten hinter den Augen oder wenigstens an der hinteren Abrundung mehr oder minder glänzend. Die ganze Oberfläche des Kopfes ist nicht so matt wie bei testaeeo-pilosa testaceo-pilosa  HNS  , der Kopf bei gleicher Größe im Verhältnis kürzer und breiter oval; die Epinotumdornen sind mehr horizontal; sonst sind Thorax und Stielchen wie bei jener Unterart, aber die Stielchenknoten mehr oder minder glänzend. Dorsalplatte des Basalsegmentes der Gaster wenigstens an den Seiten glatt und stark glänzend; seltener ist die ganze Dorsalplatte glatt und nur an der Basis gestrichelt; Eichtling der Strichelung sehr verschieden. - L. 4,5 - 5,5 mm.

[[male]]. Kopf wie bei den algierischen Stücken der typischen testaceo-pilosa  HNS  ; Epinotum ähnlich wie bei spinosa  HNS  (man vergleiche die Abbildung); Petiolus mit viel höherem Knoten; Gaster stark glänzend. Flügel gelblich mit braunem Geäder. - L. 4,7 - 5 mm.

Sizilien ist der typische Fundort dieser Unterart; sie kommt auch in Süditalien (Kalabrien und Apulien), auf der Balkan-Halbinsel und Inseln, auf Kreta, Cyprus und in Kleinasien vor; nach Ruzsky im Kaukasus. Bei orientalischen [[worker]] erscheint der Kopf ein wenig schmäler als bei den sizilianischen Typen. Auf Grund dieser sehr geringen Unterschiede hatte ich damals für die orientalischen Formen mit gröfstenteils glatter Gaster eins var. simonellii  HNS  (Bul. soc. ent. Ital. v. 26 R. C. p. 8. 1894.), für solche mit in ausgedehntem Mafs gestricheltem Basalsegment eine var. balcanica  HNS  ( Öfver. Finska Vet. Soc. v. 20. p. 13. 1898.) aufgestellt. - Eine neue var. inermis  HNS  begründe ich auf ein Exemplar aus Kalabrien in meiner Sammlung, dessen Epinotum vollkommen unbewehrt ist.