Aphaenogaster obsidiana

Emery, C., 1908, Beiträge zur Monographie der Formiciden des paläarktischen Faunengebietes. (Hym.) (Fortsetzung.). 3. Die mit Aphaenogaster verwandte Gattungen-gruppe., Deutsche Entomologische Zeitschrift 1908, pp. 305-338: 335-336

publication ID

3843

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/13DAC43D-4171-7702-4D3A-B3914B790E14

treatment provided by

Christiana

scientific name

Aphaenogaster obsidiana
status

 

A. obsidiana Mayr  HNS  .

(Fig. 19c, 23.) Europ. Formieid. p. 67. 1861.

[[worker]] Pechschwarz, die Gliedmaßen braun. Kräftig gebaut, Kopf und Thorax größtenteils matt, Hinterkopf und Pronotum-scheibe wenig glänzend, Mesonotum und die quergestreifte abschüssige Fläche des Epinotum, sowie die obere Fläche des Stielchens deutlicher glänzend; Gaster glatt und stark glänzend. Kopf und Thorax sind dicht punktiert, der Kopf überdies mit zu Netzmaschen verbundenen Runzeln, der Grund der Maschen auch hinter dem Auge matt; Clipeus und Stirnfeld längsrunzelig. Kopf so breit wie bei einer starken A. gibbosa  HNS  ; Antenne kürzer und kräftiger; Scapus gestreift; Bau des Funiculus ähnlich wie bei subterranea  HNS  . Thorax ähnlich wie bei gibbosa  HNS  , aber das Mesonotum auf dem Profil buckelartig vorspringend und die Epinotumdornen dünner; Seiten des Thorax gerunzelt. Petiolus wie gibbosa  HNS  . - L. 6 mm.

Kaukasus; nach Ruzsky bis. 2 - 3000 m Höhe. - Diese Beschreibung wurde nach dem mir von Prof. Mayr freundlichst mitgeteilten Typus (Unicum) seiner Sammlung gefertigt. Die Art erinnert durch den stämmigen Bau an gibbosa  HNS  , ist aber durch die grob netzmaschige Skulptur des Kopfes und die kurzen Antennen sehr verschieden.